Die meisten Häuser besitzen einen Renaissancekern, ursprünglich mit Laubengang. Bauliche Veränderungen erfolgten überwiegend an der Wende des 18. und 19. Jahrhunderts. Sie wurden vom örtlichen Architekten J. Schaffer ausgeführt.
Südseite: Häuser Nr.6 und 7 – erhalten wurden die Arkadenhöfe in den Häusern mit ihrer spätbarocken und klassizistischen Fassade.
Westseite: Nr.82- ursprüngliche Fleischbank. Nr. 88 – Altes Rathaus, zum ersten Mal im Jahre 1493 erwähnt, umgebaut wurde es nach einem Brand im Jahre 1801.
Nordseite: Nr.138 und 139 – Langer-Haus. Ursprünglich standen hier zwei spätgotische Häuser. Beim Renaissanceumbau wurden sie verbunden und ein Erker angebaut. Der vordere und hintere Trakt wurde etwa in den Jahren 1530-1540 erbaut, die Burghofarkadenlaube etwas später. An der Fassade sind Sgraffiti mit Szenen aus dem Alten Testament aus dem Jahre 1579 zu sehen. Laut Tradition ist das Haus eines der ältesten in der Stadt. Zu den Besitzern gehörte auch die Witwe von Joachim von
Hradec - Anna von Rosenberg. Ostseite: Nr.162 – im hinteren Trakt befindet sich eine interessante Renaissancelaube auf Steinkonsolträgern. Nr.163 – von dem ursprünglich gotischen Haus blieben im 1. Stockwerk kleine Portale erhalten. Die Statuengruppe, die Ondøej Bayer anfertigen ließ, ist aus Granit und Muschelkalk. Den unteren Teil der Statuengruppe bildet ein Dreiseitenpfeiler, der in der Ansichtsfläche durch zwei segmentförmig gebrochene Simse  in zwei pyramidal eingestellte Teile geteilt wird. Der unterste Teil hat drei Nischen, in denen Statuen angebracht wurden, die das Leben, das Wissen und die Liebe symbolisieren. Das Leben wird mit einer liegenden Figur der Hl. Rosalie, der Patronin gegen die Pest, betont. Das Wissen – die Hl. Anna lehrt die Jungfrau Maria Bücher lesen. Die Liebe – der Hl. Josef hält das Jesuskind in den Armen. Auf den Volutenkonsolen – der Hl. Prokop, der Hl. Adalbert und der Hl. Georg. Auf den Voluten des zweiten Teils sind der Hl. Expeditus, der Hl. Hippolyt und der Hl. Franz  Xaverius abgebildet. An den Innenwänden sind Chronogramme dargestellt. Im obersten Teil sind Plastiken des Hl. Wenzels, des Hl. Florians und des Hl. Johannes von Nepomuk. Am Schaft ist eine Erzengelplastik, oberhalb dieser Plastik eine Plastik der Jungfrau Maria in den Wolken dargestellt. Im Säulenhaupt der Statuengruppe ist die Heilige Dreifaltigkeit dargestellt. Im Jahre 1826 erfolgte entsprechend einem Plan von J. Schaffer eine Umgestaltung des unteren Teils der Statuengruppe.


Letzte Änderung : 3.12.2008 14:36
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Für die Richtigkeit ist verantwortlich:: Ing. Karel Přibyl