Städtisches Denkmalschutzgebiet Jindøichùv Hradec

 

Der historische Stadtkern von Jindøichùv Hradec wurde im Jahre 1960 durch einen Erlass des Kulturministeriums zum Städtischen Denkmalschutzgebiet erklärt. Der Zweck dessen bestand in der Sicherstellung eines stärkeren Schutzes für diesen Komplex als einem greifbaren Beweis für die gesellschaftliche Entwicklung der Bevölkerung der tschechischen Länder. Der in der ursprünglichen reichhaltigen Gliederung und in einem fast unversehrten Stadtbild sowohl im geplanten Entwurf, als auch im eigenen Aufbau erhalten gebliebene Stadtkern ist im Rahmen des gesamten Stadtkomplexes von Bedeutung, insbesondere dann in einer Reihe von einzelnen Gebäuden mit außergewöhnlichem künstlerischem Wert. Außerdem sollte die Pflege und Erhaltung, Konservierung und Wiederherstellung sichergestellt werden, um dieses Denkmalschutzgebiet für künftige Generationen als organischen Bestandteil der Umwelt erhalten zu können.

Das Denkmalschutzgebiet wird im Norden durch eine entlang der Peripherie des mittelalterlichen Grabens geführte und bis zum Teich Vajgar hin einerseits und zum Fluss Ne¾árka hin andererseits verlängerte Linie begrenzt. In Richtung Südosten führt die Grenze am Ufer des Vajgar entlang, über die Vajgar-Brücke, das südöstliche Ufer des kleinen Vajgar und das Hinterwehr bis hin zur Mündung in die Ne¾árka, im Westen dann entlang dem westlichen Ufer von Ne¾árka. Es handelt sich um ein stabilisiertes und mit dem obersten Schutzgrad für Siedlungen geschütztes Gebiet, geschützt wird daher sämtliche urbanistische Struktur des Denkmalschutzgebietes mit allen Sehenswürdigkeiten, aber auch einzelne Blöcke und Objekte der Stadtbebauung, das Straßennetz, Parks und Gärten, die Stadtbefestigung, die Regulierung der Flüsse und die Teichufer, inklusive der Silhouetten, Panoramen, Ansichts- und Durchsichtsverhältnisse, der Dachlandschaft, der Dominanten, des Maßstabs und charakteristischen Gepräges und des Kolorits der Fassaden.


Letzte Änderung : 3.12.2008 14:27
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Für die Richtigkeit ist verantwortlich:: Ing. Karel Přibyl